Die 35-jährige Anwältin verschanzte sich im Klo des Restaurants „Brado“ in Rom, um sich vor ihrem Ex-Freund zu verstecken, der aggressiv auf die Badtür schlug und schrie – er wollte das Ende ihrer Beziehung nicht akzeptieren. Wenige Minuten später verließ der Ex-Freund tobend das Lokal, wie Augenzeugen berichteten. Kurz danach erschoss der 61-jährige Ex-Freund Costantino Bonaiuti seine Ex-Freundin auf der Straße <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/34-jaehrige-anwaeltin-fuer-frauenrecht-von-ihrem-ex-freund-getoetet" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">in der Nähe des Restaurants. </a><BR /><BR />Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft, ob sich die Betreiber des Lokals wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar gemacht haben. Augenzeugen berichteten nämlich, dass der Besitzer des Lokals die Frau aufgefordert hätte, das Bad des Restaurants zu verlassen, weil der Streit die Gäste des Lokals störte.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="854033_image" /></div> <BR /><BR /><BR />Die Angestellten hingegen versichern, dass die Frau nie aus dem Lokal vertrieben wurde: „Martina Scialdone wurde nicht aus dem Lokal verjagt, sie hat das Restaurant eigenständig verlassen und wir waren alle überzeugt, dass sich der Ex-Freund aus dem Staub gemacht hatte“, sagen die Angestellten des Restaurants. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="854036_image" /></div> <BR /><BR />„Wir haben versucht, ihr zu helfen. Aber sie ist gegangen. Danach wurde die arme Frau einige hundert Meter von unserem Lokal entfernt erschossen.“<h3> Blutend zurückgekehrt</h3>„Nachdem der Ex-Freund die Frau angeschossen hatte, kehrte Martina zu unserm Lokal zurück“, sagen die Angestellten zu Ansa. „Wir haben sofort geholfen und das Möglichste gemacht: Wir haben sie reanimiert und sofort die Rettung gerufen.“ Ein Gast des Lokals soll medizinische Erfahrung gehabt haben, so der Bericht der Ansa. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="854039_image" /></div> <BR /><BR /><BR />Die Polizei ermittelt, was wirklich passiert ist und wertet dazu das Filmmaterial der Überwachungskameras aus. Der Ex-Freund wurde zu Hause festgenommen, nachdem er zuvor vom Tatort mit einem Auto geflohen war. <h3> Lokal könnte geschlossen werden</h3>Bonaiuti hatte einen Waffenschein für sportliche Aktivitäten und deswegen auch die Pistole, mit der er seine Ex-Freundin erschossen hat. Der Bürgermeister von Rom, Roberto Gualtieri fordert jetzt strengere Waffengesetze. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="854042_image" /></div> <BR /><BR /><BR />Das Lokal bleibt am heutigen Montag geschlossen, um den Angehörigen das Beileid auszudrücken. Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Lokal nach den Ermittlungen schließen muss, wenn rauskommt, dass die Betreiber der Frau nicht ausreichend geholfen haben, so der Bericht der Ansa.