Donnerstag, 02. August 2018

Fiese Erpressungsmasche im Netz

Die Post- und Kommunikationspolizei in Bozen hat in den letzten Tagen mehrere Meldungen von Personen erhalten, die im Netz Opfer von Erpressungen geworden sind.

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Foto: © shutterstock

Allein in der vergangenen Woche gingen 4 Meldungen bei den Ordnungshütern ein.

Die Opfer wurden in den sozialen Netzwerken von sogenannten „Fake-Profilen” angeschrieben, die sich als attraktive Frauen ausgaben.

Nach einer kurzen Kontaktaufnahme versuchten die Erpresser sofort einen direkten Kontakt mittels Webcam zu erhalten und so das Opfer zum Austausch von Bildern mit sexuellem Inhalt zu überzeugen.

Die Straftäter zeichneten die Bilder auf und forderten im Nachhinein einen Geldbetrag für die Nicht-Veröffentlichung.

Die Post– und Kommunikationspolizei weist darauf hin, im Netz nur Freundschaften von Personen anzunehmen, die man wirklich kennt. Spätestens wenn nach Nacktfotos oder -videos gefragt wird, sollte man hellhörig werden und den Kontakt abbrechen.

stol

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