Dienstag, 06. April 2021

Freie Bahn für die Fische im Antholzerbach

Im Antholzerbach im Bereich von Niederrasen soll die Fischpassierbarkeit wiederhergestellt werden: Dafür arbeitet das Landesamt für Wildbachverbauung Ost noch bis Ende des Monats.

Baustelle am Antholzerbach (v.li.): Baustellenleiterin Horak, Vorarbeiter Moling und der Limnologe der Wildbachverbauung Peter Hecher, zuständig für Flussraummanagement und Fließgewässerentwicklung.
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Baustelle am Antholzerbach (v.li.): Baustellenleiterin Horak, Vorarbeiter Moling und der Limnologe der Wildbachverbauung Peter Hecher, zuständig für Flussraummanagement und Fließgewässerentwicklung. - Foto: © LPA/Amt Wildbachverbauung Ost
Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Fischpassierbarkeit für die natürliche Wanderung der Fischfauna im Antholzerbach im Bereich von Niederrasen in der Gemeinde Rasen-Antholz haben am 8. März begonnen, berichtet Baustellenleiterin Sabrina Horak vom Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Ost in der Agentur für Bevölkerungsschutz.

Ziel dieser Maßnahme ist die Weiterführung der Wiederherstellung der Durchgängigkeit für Wasserlebewesen in Niederrasen bis zum Fassungswerk des Wasserkraftwerkes am Antholzerbach unterhalb der Örtlichkeit Oberrasen.

11 Querwerke baut die Mannschaft mit Vorarbeiter Siegfried Moling um, zum Teil durch Entfernung von einigen Decksteinen von der Sperrenkrone zur Reduzierung der Abfallhöhe und zur Verbesserung der Strömungsverhältnisse bei Niederwasserführung und durch die Errichtung einer Rampe vor jeder Sperre in Form von sogenannten Steps and pools, mit Stufen und Kolken, die mindestens 60 Zentimeter tief sind. Außerdem soll durch die Verlegung von Störsteinen und die punktuelle Umgestaltung der Uferböschungen die Morphologie des Baches verbessert werden.

Bei der Vorbereitung der Baustelle wurden die Fische in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Jagd und Fischerei abgefischt, die Fische wurden rund einen Kilometer talabwärts wieder ausgesetzt.

Die Arbeiten werden voraussichtlich innerhalb April abgeschlossen. Das Projekt wird mit Umweltgeldern für Ausgleichmaßnahmen des Hydros-Kraftwerkes Bruneck des Dreijahreszeitraums 2018 bis 2020 finanziert.

lpa