Freitag, 24. Juni 2016

Freienfeld: Fliegerbomben werden am 3. Juli entschärft

Das Regierungskommissariat teilt mit, dass die Entschärfung von zwei im Gemeindegebiet von Freienfeld gefundenen, rund 1.000 Kilogramm schweren Fliegerbomben am Sonntag, 3. Juli, stattfinden wird.

Die am Mittwoch in Freienfeld gefundene Fliegerbombe ist der Länge nach auseinandergebrochen.
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Die am Mittwoch in Freienfeld gefundene Fliegerbombe ist der Länge nach auseinandergebrochen. - Foto: © D

Im Zuge einer Koordinierungssitzung, welche am Freitag im Regierungskommissariat unter dem Vorsitz von Vizepräfektin Francesca De Carlini stattfand, wurden folgende Modalitäten der doppelten Entschärfung und Sprengung beschlossen:

- Der Beginn ist für 7.30 Uhr des 3. Juli angesetzt. Bis dahin muss das gesamte Gebiet innerhalb der Sperrzone geräumt sein. Diese umfasst beinahe das gesamte Gemeindegebiet von Freienfeld. Die Evakuierung beginnt um 6.00 Uhr. Die vorgezogene Evakuierungszeit wurde angesichts des doppelten Bombenfundes beschlossen, und auch um die Verkehrseinschränkungen auf Straße und Bahn im betroffenen Gebiet so gering wie möglich zu halten;

- Insgesamt werden für die Entschärfung und Sprengung der beiden Bomben 3 Stunden eingeplant und der doppelte Evakuierungsradius wird auf jeweils 2900 Meter angesetzt. Dies bedeutet, dass der gesamte Verkehr auf Autobahn, Staatsstraße und Brennerbahnlinie unterbrochen werden muss;

- Der Verkehr auf der Staatsstraße wird umgeleitet; auf der Autobahn soll – nur im Falle evtl. technischer Verzögerungen - ein Bypass für eine eventuelle Entlastung sorgen;

- Es ist auch eine Betreuung der Verkehrsteilnehmer auf der Brennerautobahn auf potentiell kritischen Abschnitten vorgesehen;

- Der Eisenbahnverkehr wird von 7.30 Uhr bis voraussichtlich 10.30 Uhr eingestellt bzw. bis die Arbeiten abgeschlossen sind. Auch hier werden die Fahrgäste in den Bahnhöfen betreut.

- Die koordinierte Leitstelle wird in der Kaserne der Freiwilligen Feuerwehr in Sterzing eingerichtet.

- Auch eine Verpflegungsstelle für die Evakuierten im Gemeindegebiet von Pfitsch ist vorgesehen.

stol

stol