Sonntag, 04. Oktober 2015

Fünfjähriger stirbt in Verona: Keine Hinweise auf Meningitis

Nach dem rätselhaften Tod eines Fünfjährigen in der Universitätsklinik von Verona deutet derzeit nichts auf Meningitis als Todesursache hin. Der Kindergarten in Sinich, den der Bub besucht hat, bleibt geöffnet.

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Foto: © shutterstock

Wie berichtet, war der fünfjährige Liam in der Nacht auf Samstag in der Uniklinik von Verona gestorben. Er war mit hohem Fieber vom Meraner Krankenhaus, in das er in einem ersten Moment eingeliefert worden war, nach Verona überstellt worden. Es sei keine sichere Diagnosestellung möglich gewesen, heißt es dazu aus dem Südtiroler Sanitätsbetrieb.

Zunächst war es unklar, ob der Bub an einer Meningitis (Hirnhautentzündung) erkrankt gewesen war. „Derzeit gibt es aber keine Hinweise, die auf eine derartige Diagnose schließen lassen“, teilte der Sanitätsbetrieb am Sonntagabend mit.

Die Untersuchungen laufen derzeit noch. Eine Autopsie wurde angeordnet.

Kindergarten bleibt geöffnet

Die Gemeinde Meran fasst zusammen: „Die Ergebnisse der Untersuchungen, die bis jetzt durchgeführt wurden, scheinen einen Meningitis-Fall auszuschließen. Es gibt zurzeit keinen Grund weder für die Schließung des Kindergartens Regina Elena noch für prophylaktische Maßnahmen.“

Sowohl die Direktion des Sanitätsbetriebs, die Schuldirektion als auch die Meraner Stadtverwaltung drücken der betroffenen Familie ihr inniges Beileid zum Tod des kleinen Jungen aus.

stol

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