Dienstag, 17. Oktober 2017

Für freie Fahrt mit Rollstuhl

Die Mobilität für Rollstuhlfahrer kommt in Südtirol vielfach einem Spießrutenlauf gleich, weiß Sophy Pizzinini aus eigener Erfahrung. Der Vergleich mit anderen Ländern und Realitäten macht sie zornig und traurig zugleich. „Es bräuchte keine architektonische Revolution“, sagt sie im Tagblatt "Dolomiten".

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Archivbild - Foto: © STOL

Sophy Pizzinini will architektonische Barrieren nicht akzeptieren. Die 27-Jährige ist seit Jänner 2017 als Projektmanagerin in der Filmförderung der IDM tätig, lebte zuvor 6 Jahre lang in Los Angeles und kommt durch ihren Beruf und ihr privates Interesse als Drehbuchschreiberin viel herum – derzeit in ganz Europa.

Deshalb erlebt sie immer wieder aufs Neue, ob die Versprechen von uneingeschränkter Mobilität und behindertengerechter Architektur tatsächlich Wirklichkeit sind. 

Dabei steht für sie, die jede Woche von ihrem Wohnort in St. Kassian im Gadertal zu ihrem Arbeitsplatz nach Bozen hin- und herfährt, fest: „Wir befinden uns hier leider noch in der Nachkriegszeit, dabei könnte es so einfach sein.“ Ihr drastisches Urteil gründet auf den Erfahrungen, die sie mit den Zugfahrten zwischen Bruneck und Bozen gemacht hat. 

D/az

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol