Montag, 18. Mai 2015

Gemeinsam ist man stärker: Trauerbegleitung nach Suizid

Die Caritas Hospizbewegung wartet mit einem neuen Angebot auf: einer Trauerbegleitungsgruppe für Hinterbliebene von Suizidopfern.

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Foto: © shutterstock

„Ein Suizid verändert das Leben der zurückbleibenden Angehörigen und Freunde  grundlegend. Diese sehr schmerzliche Erfahrung geht oft einher mit der Frage nach dem Warum, dem Allein- und Verlassensein, mit Schuldgefühlen, Scham und Schuldzuweisungen“, sagt Günther Rederlechner, der Leiter der Caritas Hospizbewegung.

Hilfreich können da oft der Austausch und die Begegnung mit Menschen sein, die Ähnliches erleben oder durchmachen.

„Die Begleitung in der Trauergruppe hilft, mit diesem schmerzlichen Verlust weiterzuleben.“, sagt Rederlechner. Die Trauergruppe wird von zwei erfahrenen Trauerbegleiterinnen der Caritas Hospizbewegung geleitet und zwar von Irene Volgger und Martina Tschenett Gamper.

Das erste Treffen findet am Mittwoch, den 20. Mai, von 20 bis 22 Uhr  in Bozen (Caritas „Haus St. Michael“ Sparkassenstraße 1) statt.

Die Folgetreffen sind für Donnerstag, 17. September, und Donnerstag, 19 November jeweils von 20 bis 22 Uhr) geplant.

Eingeladen sind alle trauernden An- und Zugehörige nach einem Suizid. Anmeldungen sind erwünscht.

stol