Montag, 08. Oktober 2018

Georgien: Flugsuche nach Jörg Hofer ergebnislos

Die am Sonntag gestartete Flugsuche nach dem in Georgien vermissten Partschinser Jörg Hofer (24) blieb ergebnislos. Die Suche wurde vorerst eingestellt.

Wo ist Jörg Hofer? Foto: AVS/Facebook (facebook.com/alpenverein.suedtirol)
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Wo ist Jörg Hofer? Foto: AVS/Facebook (facebook.com/alpenverein.suedtirol)

Am Sonntag starteten Südtiroler Bergretter in Georgien eine Flugsuche nach Jörg Hofer (STOL hat berichtet). Die Suche blieb jedoch ergebnislos und wurde nun vorerst eingestellt. 

Seit Anfang September gilt der 24-jährige Partschinser, der in Innsbruck studiert, als vermisst (STOL hat berichtet)

Südtiroler Bergretter in Georgien

Da alle Bemühungen, einen Suchflug nach Jörg Hofer rund um Mestia in Georgien von Italien aus zu organisieren ergebnislos blieben, ist am Samstag kurzfristig beschlossen worden, zwei Bergretter aus Südtirol nach Georgien zu entsenden.

„Am Sonntag konnte in Tiflis ein Helikopter für die Suchaktion organisiert werden, mit dem die Bergretter nach Mestia flogen, um dort in Zusammenarbeit mit lokalen Bergrettern die Suche zu starten,“ berichten die Südtiroler Bergretter. 

Suche am Uschba

Nachdem Hofer Jörg in der letzten Mitteilung Anfang September seine Eltern informierte, den 4737 Meter hohen Uschba nördlich von Mestia zu besteigen, konzentrierte sich die Suche vorerst auf das Gebiet und die Routen am und rund um den Uschba. Neben Suchflügen wurden dabei auch Bergretter an übersichtsreichen Punkten abgesetzt, um den Berg mit Ferngläsern abzusuchen.

„Die Suche mit dem Helikopter in dieser teils beachtlichen Höhe konnte aufgrund bester Wetterverhältnisse und Windstille effektiv durchgeführt werden und es wurden sämtliche Routen abgesucht. Neben den Berg Uschba wurden aufgrund von Hinweisen auch die Ausgangspunkte, die möglichen Hochlager und einzelne Routen der Berge Laila 4008m und Shkara 5201m abgesucht,“ berichten die Bergretter. 

Suche eingestellt

Derweil ermittelte auch die georgische Polizei.  Doch nachdem auch technische Ermittlungsmaßnahmen im Hinblick auf den stattgefundenen Telefonverkehr zu keinem Ergebnis geführt haben, noch bis dato keine weiteren Hinweise vorliegen, ist die Suche am Montag eingestellt worden. 

Bei weiteren Hinweisen, welchen auch die örtliche Bergrettung, sowie das italienische Konsulat in Georgien nachgeht, soll eine weitere Suche aufgenommen werden. 

stol

stol