Freitag, 31. Mai 2019

Gleich 2 Einsätze für die Bergrettung Meran

Die Bergrettung Meran musste am Freitag gleich zu 2 Einsätzen ausrücken. Einmal eilten sie 2 deutschen Bergsteigern zu Hilfe, zum zweiten einer Frau mit tiefen Schnittverletzungen am Knie.

Zwei deutsche Bergsteiger kamen auf dem Weg zur Hochgangascharte (2441m) nicht mehr weiter und wurden vom Rettungshubschrauber Pelikan 1 ins Tal geflogen. - Foto: Bergrettung Meran
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Zwei deutsche Bergsteiger kamen auf dem Weg zur Hochgangascharte (2441m) nicht mehr weiter und wurden vom Rettungshubschrauber Pelikan 1 ins Tal geflogen. - Foto: Bergrettung Meran

Um kurz nach 13 Uhr kamen zwei deutsche Bergsteiger auf dem Weg zur Hochgangascharte (2441m) nicht mehr weiter. Der Schnee hatte diese Wanderung so erschwert, dass für die zwei Bergsteiger ein Weiterkommen nicht mehr möglich war. Sie blieben an einem sicheren Platz (bei der Leiter) und setzten einen Notruf ab. Die Landesnotrufzentrale verständigte daraufhin die Bergrettung Meran, welche nach einer intensiven Abklärung einen Rettungshubschrauber anforderte. Dieser nahm von einem Landeplatz einen Bergretter auf und flog zur Scharte. Dort wurden die zwei erschöpften, aber an und für sich unverletzten Bergsteiger mittels einer Windenbergung in den Hubschrauber gebracht und dann zum Landeplatz Partschins geflogen. Die Bergrettung Meran brachte sie in Folge zu ihrem Fahrzeug zurück.

Tiefe Schnittwunden am Knie

Noch während der Einsatz im Gange war, wurde die Meraner Bergretter zu einem weiteren Notfall zur Streidweideralm (1560m) gerufen. Eine Wanderin hatte sich dort eine tiefe Schnittverletzung zugezogen. Es wurde dorthin eine Rettungseinheit mit dem Geländewagen losgeschickt um die Verletzte zu versorgen und zu bergen. Die Verletzte R. K aus der Schweiz hatte sich eine ca. 10 cm lange tiefe Schnittwunde unter der Kniescheibe zugezogen. Nach der Erstversorgung brachte die Bergrettung Meran die Frau mit ihrem Mann zur Talstation der Taserseilbahn, wo sie dem Weißen Kreuz zur weiteren Versorgung und zum Abtransport ins Meraner Krankenhaus übergeben wurde.

Beide Einsätze dauerten ungefähr drei Stunden und es waren 10 Bergretter im Einsatz.

stol

stol