Freitag, 03. November 2017

Glückliche Hunderettung am Salten

Die Freiwillige Feuerwehr von Jenesien wurde am Freitagnachmittag zu einer Tierrettung auf den Salten gerufen. Hundedame Tina steckte in einem Fuchsbau fest.

Nach einer Stunde konnte Frauchen Elisabeth Höller und ihr Sohn Hund Tina dank des Einsatzes der Feuerwehr von Jenesien wieder in die Arme schließen. - Foto: FFW Jenesien
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Nach einer Stunde konnte Frauchen Elisabeth Höller und ihr Sohn Hund Tina dank des Einsatzes der Feuerwehr von Jenesien wieder in die Arme schließen. - Foto: FFW Jenesien

Elisabeth Höller wollte einen gemütlichen Nachmittag auf ihrer Almhütte auf den sogenannten „Lorett“-Wiesen am Salten in der Nähe des Gasthofs „Edelweiß“  verbringen. Auch ihr Sohn, der am heutigen Freitag Geburtstag feierte, und der 3-jährige Hund der Familie waren mit von der Partie. 

Doch der Nachmittag verlief anders als erwartet. 

Nach einer Weile fiel der Frau und ihrem Sohn nämlich auf, dass ihr Grauhaardackel Tina spurlos verschwunden war. Auch auf mehrmaliges Rufen reagierte das Tier nicht, erzählt Elisabeth Höller gegenüber STOL.

Die beiden begaben sich schließlich etwas besorgt auf die Suche nach dem Hund. Nach einer Weile vernahmen sie ein leises Winseln. Dem Gejaule folgend, entdeckten sie schließlich in der Nähe ihrer Almhütte einen Fuchsbau, dessen Eingang sich direkt neben einem alten Baum befand.

Tina steckte 2 Meter tief im Fuchsbau fest

Sie begriffen sofort, dass ihr Hund dort hinein geschlüpft sein musste, und nun im wahrsten Sinne des Wortes in Schwierigkeiten steckte. Angesichts der kritischen Lage, in der Tina sich befand, riefen sie gegen 15 Uhr die Freiwillige Feuerwehr von Jenesien zu Hilfe.

Diese rückte mit 9 Mann an und begann vorsichtig von der anderen Seite des Baumes mit Schaufeln zu graben, um an den Fuchsbau beziehungsweise an den festsitzenden Hund zu gelangen.

Eine Stunde lang musste die Feuerwehr graben. - FFW Jenesien

Nach einer Stunde vorsichtigen Schaufelns und Grabens hatten die Feuerwehrmänner endlich Erfolg, berichtete der stellvertretende Kommandant der FFW Jenesien Florian Egger auf STOL-Nachfrage. Tina guckte aus einem der aufgegrabenen Löcher heraus. Die bereits angeforderte Inspektionskamera wurde nicht mehr gebraucht. 

Tina, die nicht sonderlich geschockt wirkte, war gerettet; die Freude bei Feuerwehr und „Frauchen“ gleichermaßen groß.

stol

stol