Sonntag, 09. August 2020

Grödnerin bei Bergunfall mittelschwer verletzt

Zu einem Bergunfall ist es am späten Sonntagvormittag in Gröden gekommen.

Im Einsatz stand unter anderem die Bergrettung.
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Im Einsatz stand unter anderem die Bergrettung. - Foto: © BRD Gröden
Eine einheimische Frau war, laut ersten Informationen, dabei die Normalroute der Kleinen Fermeda, im Gemeindegebiet St. Christina, zu besteigen. Die Frau war alleine unterwegs und die Route gilt als relativ einfach. Aus noch nicht geklärter Ursache ist sie aber zu Sturz gekommen.

Ein Bergretter des Bergrettungsdienstes Gröden, der zufällig in derselben Gegend unterwegs war, hörte laute Schreie. Nach einer kurzen Suche konnte er die Frau orten und sah, dass diese mittelschwer verletzt war. Er schlug sofort Alarm.

Kurz darauf war der Rettungshubschrauber des Aiut Alpin Dolomites am Einsatzort. „Die Rettung der Frau gestaltete sich als besonders schwierig und so mussten zwei weitere Bergretter zum Einsatzort geflogen werden. Die verletzte Frau konnte dann ordnungsgemäß gesichert, vom Notarzt erstversorgt und mit der Seilwinde aus der Wand geholt werden“ erklärte Robert Vinatzer vom Bergrettungsdienst Gröden der den Einsatz vom Boden aus koordinierte.

Die Verletzte wurde ins Krankenhaus nach Bozen geflogen.

pas