Donnerstag, 28. September 2017

Großer Felssturz am Latemar

Am Donnerstagvormittag ist es im Latemargebiet am Pederiva-Turm zu einem gewaltigen Felssturz gekommen. STOL hat mit einem Augenzeugen über das spektakuläre Ereignis gesprochen.

Am Donnerstagvormittag ist es im Latemargebiet am Pederiva-Turm zu einem gewaltigen Felssturz gekommen. - Foto: Max Seehauser
Badge Local
Am Donnerstagvormittag ist es im Latemargebiet am Pederiva-Turm zu einem gewaltigen Felssturz gekommen. - Foto: Max Seehauser

Max Seehauser war mit einer Bekannten unterwegs und befand sich auf der sogenannten „Latemar-Wies“ im Gemeindegebiet von Welschnofen, als er um 10.23 Uhr zufällig Augenzeuge eines gewaltigen Naturspektakels in Form eines Felssturzes wurde. 

Wie Seehauser gegenüber STOL erklärt, beobachtete er den Felssturz aus einer Entfernung von etwa 300 Metern. Abgebrochen sei ein „relativ großes“ Stück an der Flanke des unterhalb des Latemarkreuzes gelegenen Pederiva-Turms, berichtet er weiter.

Max Seehauser verständigte sofort Landesnotrufzentrale und Bergrettung. - Foto: Privat

Gerölllawine donnerte mit lautem Getöse zu Tal

Es entwickelte sich eine enorme Gerölllawine, die seiner Einschätzung nach eine Breite von 300-400 und eine Höhe von etwa 200 Metern hatte.  Da unterhalb der Abbruchstelle der viel frequentierte Wanderweg Nr. 20 von Mitterleger übers sogenannte „Labyrinth“ bis nach „Latemar-Wies“ verläuft, verständigte der Welschnofner Seehauser sofort die Landesnotrufzentrale und die Bergrettung.

Geröll erreichte auch Wanderweg Nummer 21

Laut seinen Beobachtungen bahnte das Geröll sich seinen Weg sogar bis zum Wanderweg Nummer 21, der vom Karerpass bis zum Mitterleger führt.

Die nach kurzer Zeit eingetroffene Bergrettung sondierte die Lage. Die Suche nach eventuellen Vermissten konnte noch nicht aufgenommen werden. Die Sperrung der Wanderwege 20 und 21 wurde sofort in die Wege geleitet.

stol/vvs

Einen Moment Bitte - das Video wird geladen

stol