Aus Sicht der des Landschaftsschutzes kann der Bau der neuen Schutzhütten in Angriff genommen werden. Die drei Siegerprojekte wurden auf der Sitzung von den jeweiligen Projektanten vorgestellt. "Wir haben versucht, die Landschaft rundherum unberührt zu lassen", sagte Architekt Helmut Stifter, Planer der Schwarzsteinhütte.Ein Vertreter des Architekturbüros Modus, von dem das Projekt für die neue Edelrauthütte stammt, unterstrich, dass "die Schutzhütte die bestehende Morphologie berücksichtigt und sich dieser anpasst."Georg Klotzner, Projektant der Weißkugelhütte, betonte, dass man versucht habe, sich an das bestehende Gelände anzupassen und das Gebäude nicht auf die Hügelkuppe zu setzen."Die Projekte müssen nun mit genauen Angaben zur Baustelleneinrichtung, zur Ablagerung und Entsorgung der Baumaterialien, mit einem hydrogeologischen Gutachten der Forstbehörde und einer Meldung an das Landesamt für Bodendenkmälern ergänzt werden, damit die Nachhaltigkeit der Eingriffe gewährleistet sind", sagt der Vorsitzende der Zweiten Landschaftsschutzkommission, Adriano Oggiano.Die drei Projekte waren über einen Planungswettbewerb ermittelt worden, den das Land Südtirol ausgerichtet hatte. Die Landesregierung hatte den Wettbewerb ausgeschrieben, da die bestehenden Schutzhütten in marodem Zustand sind.