Dienstag, 03. März 2015

Hellwegers Tod: Die traurige Rückkehr aus Alaska

Es ist eine schwierige und traurige Heimreise für die Freunde des tödlich verunglückten Alexander Hellweger. Ohne ihren "Lalli" machen sie sich am Mittwoch von Alaska auf den Weg nach Südtirol. Wann der Leichnam des 28-Jährigen zur Überführung in die Heimat freigegeben wird, steht noch nicht fest.

Stets gut gelaunt, immer für einen Spaß zu haben, für jeden ein Lächeln und ein freundliches Wort: So kannten Alexander Hellweger nicht nur seine Freunde und so werden sie „Lalli“ in Erinnerung behalten. Foto: facebook
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Stets gut gelaunt, immer für einen Spaß zu haben, für jeden ein Lächeln und ein freundliches Wort: So kannten Alexander Hellweger nicht nur seine Freunde und so werden sie „Lalli“ in Erinnerung behalten. Foto: facebook

„Lalli“, wie Hellweger von seinen Freunden gerufen wurde, ist vor rund einer Woche mit einer Gruppe von sieben Freunden aus dem Pustertal und aus Belgien, in Richtung Alaska, in die Gegend von Girdwood (Anchorage), zum Heli-Skiing bzw. -Snowboarden aufgebrochen.

Nach dem gemeinsamen Heli-Skiing flog die Gruppe am Sonntag vor der Rückkehr zum Stützpunkt nach Girdwood noch zu einem Ausläufer des Lake-George-Gletschers. 

Dort, in einer Art Eis-Canyon, wollten die Freunde ein paar Erinnerungsfotos machen.

Plötzlich brach aus dem Gletscher unmittelbar über ihnen ein großer Eisbrocken aus, der Hellweger voll erfasste. Er war auf der Stelle tot.

Die einbrechende Dunkelheit und die Gefahr weiterer abbrechender Eisbrocken verhinderten es, dass der Leichnam Hellwegers noch am Abend geborgen werden konnte. 

Am Montag wurde dieser dann in das für die Ermittlungen von Todesfällen zuständige Zentrum nach Anchorage gebracht. Ein Zeitpunkt für die Überführung steht noch nicht fest. 

Hellwegers Begleiter treten am Mittwoch ihre Heimreise an. Die Südtiroler werden voraussichtlich in der Nacht auf Donnerstag zuhause eintreffen.

stol/mt/ker

stol