Sonntag, 11. Dezember 2016

Horrorvorstellung Kindesentführung

Es ist eine Horrorvorstellung: Ein fremder Mann spricht die eigene Tochter auf dem Weg zur Schule an, nimmt sie mit und begeht ein Verbrechen. Eine Horrorvorstellung, mit der sich in den vergangenen Wochen Kinder, Eltern, Lehrer, Carabinieri und die Gemeindespitze in Lana und in Innichen auseinandersetzten, wie die Sonntagszeitung "Zett" berichtet.

Das eigene Kind entführt? Für Eltern eine Horrorvorstellung.
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Das eigene Kind entführt? Für Eltern eine Horrorvorstellung. - Foto: © shutterstock

Was war passiert: In beiden Fällen wurden Mädchen von fremden Personen angesprochen. Sie berichteten ihren Eltern davon. Ihre Väter erstatteten jeweils anschließend bei den Carabinieri Anzeige.

Oberstleutnant Enrico Pigozzo vom Carabinieri-Landeskommando in Bozen betont gegenüber der „Zett“: „Wir nehmen solche Anzeigen natürlich sehr ernst und versuchen, die verdächtigen Personen zu ermitteln.“

Die Kontrollen seien intensiviert worden. „Es wurden bisher aber keine Personen ermittelt, die im Zusammenhang damit stehen könnten, Kindern angeboten zu haben, sie mitzunehmen.“

Z/ch

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Alle Hintergründe, was die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden dazu sagen und ein Interview mit Schulamts-Inspektor Franz Lemayr gibt es in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung "Zett"

stol