Samstag, 24. Oktober 2015

Hurrikan „Patricia“ auf mexikanischer Pazifikküste aufgetroffen

Der Rekord-Hurrikan „Patricia“ ist im mexikanischen Teilstaat Jalisco auf Land getroffen.

Foto: © LaPresse

Das Auge des Wirbelsturms erreichte am frühen Freitagabend (Ortszeit) die Pazifikküste.

In der Region gingen heftiger Regen nieder, und hohe Wellen trafen auf die Strände.

Der Wirbelsturm der Kategorie 5 ist der bisher schwerste jemals registrierten Wirbelsturm in der westlichen Hemisphäre.

In den Böen erreichte „Patricia“ Windgeschwindigkeiten von bis zu 380 Kilometer pro Stunde, wie der mexikanische Wetterdienst mitteilte.

Tausende Menschen suchten Schutz in Notunterkünften oder im Landesinneren. Die Regierung verlegte zahlreiche Soldaten und Polizisten ins Gefahrengebiet.

 „Patricia“ schwächte sich ab

Nachdem der schwere Hurrikan „Patricia“ auf Land getroffen ist, hat er etwas an Kraft verloren.

Der Wirbelsturm sei über dem mexikanischen Teilstaat Jalisco langsamer geworden und von der Höchststufe 5 auf die Kategorie 4 herabgestuft worden, teilte der Wetterdienst in der Nacht auf Samstag (Ortszeit) mit.

Er sei aber noch immer extrem gefährlich.

„Patricia“ bewegte sich in nord-nordöstlicher Richtung ins Landesinnere und brachte es noch immer auf Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 Kilometer pro Stunde.

Der Wirbelsturm war der bisher schwerste jemals registrierten Wirbelsturm in der westlichen Hemisphäre. In den Böen erreichte „Patricia“ Windgeschwindigkeiten von bis zu 380 Kilometer pro Stunde, wie der mexikanische Wetterdienst mitteilte.

Schwere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet.

apa/dpa

stol