Dienstag, 10. Januar 2017

IBK: Zwei weitere Verdächtige melden sich bei der Polizei

Nach den zahlreichen sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht in Innsbruck haben sich zwei weitere Tatverdächtige bei der Polizei gemeldet.

Sexuelle Übergriffe zum Jahreswechsel: Nach der Silvesternacht sind bei der Innsbrucker Polizei zahlreiche Anzeigen eingegangen.
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Sexuelle Übergriffe zum Jahreswechsel: Nach der Silvesternacht sind bei der Innsbrucker Polizei zahlreiche Anzeigen eingegangen. - Foto: © shutterstock

Bei den beiden Männern handelt es sich um einen 19-jährigen Syrer und einen 30-jährigen Iraker, die in Flüchtlingsunterkünften außerhalb von Innsbruck leben, berichtete die Polizei am Dienstag. In Einvernahmen bestritten die beiden die Taten.

Nach den Männern war mit Fahndungsbildern gesucht worden. Die Asylwerber wurden der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt. Weitere Ermittlungen waren im Gange. Bei den Vernehmungen gaben sie laut Exekutive zudem an, sich zur Tatzeit unabhängig voneinander an den Tatorten befunden zu haben.

Südtirolerinnen betroffen

Wie berichtet, waren 18 Frauen in der Silvesternacht am Innsbrucker Marktplatz und am Herzog-Otto-Ufer sexuell belästigt worden. Neun der Opfer stammen aus Österreich, sechs aus Südtirol, zwei aus Deutschland und eines aus der Schweiz. Sie seien großteils im dichten Gedränge vor der Bühne am Marktplatz angetanzt und unsittlich berührt worden.

apa

stol