Montag, 30. Juli 2018

Indonesien: Über 500 Wanderer sitzen auf Vulkan fest

Nach dem Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok sitzen mehr als 500 Wanderer auf einem aktiven Vulkan fest. Betroffen seien 560 Touristen und Bergführer, teilte der Chef des Rinjani-Nationalparks am Montag mit. Ihnen wurde demnach durch Erdrutsche der Weg abgeschnitten.

Das Beben am Sonntag sorgte für Zerstörung und Verwüstung. - Foto: APA/AFP
Das Beben am Sonntag sorgte für Zerstörung und Verwüstung. - Foto: APA/AFP

”560 Menschen sitzen noch immer fest”, sagte der Nationalpark-Direktor. „500 befinden sich im Gebiet Segara Anakan und 60 in Batu Ceper.” Durch das Beben war tonnenweise Geröll und Schlamm an dem Berg niedergegangen, die Wanderwege wurden nach dem Erdbeben gesperrt.

Rückweg für Wanderer versperrt. - Grafik: APA

Hubschrauber und Rettungsteams zu Fuß wurden entsandt, um die Hänge des Bergs Rinjani abzusuchen. An dem Berg befinden sich zahlreiche Wanderwege, die bei Touristen beliebt sind.

Das Beben der Stärke 6,4 hatte sich am Sonntag 50 Kilometer nordöstlich von Lomboks Hauptort Mataram ereignet. Mindestens 16 Menschen kamen ums Leben. Nach dem ersten Erdstoß gab es zwei weitere starke Beben sowie mehr als hundert Nachbeben.

apa/ag.

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stol