Mittwoch, 06. September 2017

„Irma“ – Offenbar kein Kontakt zu Behörden auf Barbuda

Nach dem Auftreffen von Hurrikan „Irma“ auf der Karibikinsel Barbuda ist die Lage dort zunächst völlig unklar gewesen.

Hurrikan Irma breitet sich in diesen Tagen weiter aus.
Hurrikan Irma breitet sich in diesen Tagen weiter aus. - Foto: © APA/AFP

Der Radio- und TV-Sender ABS auf der Hauptinsel des Staates, Antigua, berichtete auf Facebook, er habe keine Behördenvertreter erreichen können. Auch darüber hinaus gab es vorerst keine Informationen von der Insel.

Auch auf Kommentaren auf der Facebookseite von ABS gab es zunächst keine konkreten Hinweise auf mögliche Schäden oder Opfer. Antigua und Barbuda bilden zusammen mit Redonda einen Inselstaat, Hauptstadt ist St. John's auf Antigua.

Tiefdruck „Katia“

Im Golf von Mexiko hat sich unterdessen aus einem Tiefdruckgebiet ein Tropensturm namens „Katia“ entwickelt. Bisher seien für die Küstengebiete noch keine Warnungen ausgegeben worden, teilte das US-Hurrikanzentrum in Miami am Mittwochmorgen (Ortszeit) mit.

Den Prognosen zufolge dürfte „Katia“ bis Freitagfrüh vor der Küste Mexikos bleiben – offen war, ob er später auf Land treffen könnte.

„Katia“ erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 65 Kilometern pro Stunde, wie das Hurrikanzentrum weiter mitteilte. In den kommenden 48 Stunden dürfte der Tropensturm an Stärke gewinnen.
In der Karibik wütet derzeit Hurrikan „Irma“. Er gilt als der stärkste Sturm, der jemals im Atlantik registriert wurde.

apa/dpa

stol