Samstag, 05. August 2017

Jugendlicher stirbt bei Unwetter in Österreich

In St. Georgen am Kreischberg in der Steiermark ist ein 13-jähriger Bub bei einem Zeltlager einer niederösterreichischen Feuerwehrjugend ums Leben gekommen. Die Umstände sind noch unklar. Eine Obduktion wurde angeordnet.

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Der Jungfeuerwehrmann aus Niederösterreich dürfte laut dem Gänserndorfer Bezirksfeuerwehrkommandant Georg Schicker bei der Evakuierung eines Zeltes geholfen haben und zurückgeblieben sein.

Gegen 21.00 Uhr fanden ihn seine Kameraden reglos am Boden liegend. Eine Reanimation blieb vergeblich. Der Schüler starb gegen 22.45 Uhr im LKH Stolzalpe. Die Ursache ist laut Polizei noch unklar. Bezirksrettungskommandant Hubert Bacher zufolge hatte der 13-Jährige keine sichtbaren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft Leoben ordnete deshalb eine Obduktion an.

Der Bub gehörte einer Freiwilligen Feuerwehr im Bezirk Gänserndorf an und war seit Montag zusammen mit 29 anderen Kindern bei dem Jugendlager am Campingplatz in St. Georgen. Die meisten von sind bei der Feuerwehrjugend und zehn bis 15 Jahre alt. Sie hatten aber auch jüngere Geschwister und Bekannte mit.

Für Samstag war die gemeinsame Abreise der Jungfeuerwehrleute geplant, am Vorabend zog das heftige Gewitter mit Sturm auf. Laut Schicker musste eines der Zelte evakuiert werden. Dabei kam es zum Unglück. Als die Rettungskräfte eintrafen, zeigte der Bub keine Regung mehr, schilderte wiederum Bacher der APA.

apa

stol