Dienstag, 21. März 2017

Justiz: Trotz Personalnotstands Spitze

Bozens Gerichtsbarkeit ist im gesamtstaatlichen Vergleich einsame Spitze. Und das obwohl ein Drittel der vorgesehenen Richterstellen und mehr als die Hälfte der Verwaltungsposten seit Jahren unbesetzt sind.

Eine vom „Sole24Ore“ veröffentlichte Statistik belegt, dass Bozens Justiz die effizienteste unter Italiens 140 Gerichtssitzen ist.
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Eine vom „Sole24Ore“ veröffentlichte Statistik belegt, dass Bozens Justiz die effizienteste unter Italiens 140 Gerichtssitzen ist. - Foto: © D

Eine vom „Sole24Ore“ veröffentlichte Statistik belegt, dass Bozens Justiz die effizienteste unter Italiens 140 Gerichtssitzen ist.

„Der aktuelle Stellenplan sieht 35 Richterstellen vor, 14 Stellen sind unbesetzt. 4 neue Richter treten im Herbst ihren effektiven Dienst an, wenn sie in ihre Bereiche eingearbeitet sind“, sagte Elsa Vesco, Präsidentin des Bozner Landesgerichtes Ende Jänner bei der Eröffnung des Gerichtsjahres, wie das Tagblatt "Dolomiten" berichtet.

Bleibt immer noch ein Minus von 10. Seit Jahren kämpft man am Bozner Landesgericht mit notorischem Personalmangel. Ein Drittel der Richterstellen waren im Vorjahr vakant. Bei den Verwaltungs- und Kanzleiangestellten war die Situation im Vorjahr gar noch weit drastischer. Von den im Stellenplan vorgesehenen Posten ist nicht einmal die Hälfte besetzt.

D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol