Samstag, 04. März 2017

Kaisergebirge: Lawinenabgang endet glimpflich

Glück im Unglück hatte eine Gruppe von Alpinisten aus Deutschland am Samstagmorgen im Kaisergebirge. Die drei Bergsteiger waren Richtung Gipfel des Scheffauers unterwegs, als sich durch eine kleine Lawine ein Schneebrocken löste und auf den vorausgehenden Mann prallte. Er kam jedoch mit einer Platzwunde an der Stirn davon.

Mit dem Notarzthubschrauber wurden die drei bundesdeutschen Alpinisten aus dem Schnee gerettet.
Mit dem Notarzthubschrauber wurden die drei bundesdeutschen Alpinisten aus dem Schnee gerettet. - Foto: © shutterstock

Am Samstagmorgen waren die zwei Männer und die Frau aus Deutschland zum Gipfel des Scheffauers im Kaisergebirge in Nordtirol ausgebrochen.

Auf einer Höhe von rund 1685 Metern mussten sie schließlich in eine Steilrinne einsteigen. Dabei löste sich oberhalb der Gruppe ein größerer Schneebrocken, der den vorsteigenden 48-jährigen Alpinisten direkt traf.

Der Mann verlor durch den Aufprall das Gleichgewicht, stürzte rund 300 Meter durch felsdurchsetztes Gelände ab und blieb außerhalb der Sichtweite seiner Begleiter verletzt liegen. Allerdings war es ihm noch möglich, die beiden anderen telefonisch zu verständigen.

Nach der Alarmierung der Rettungskräfte wurde der Verletzte schließlich vom Notarzthubschrauber in das Bezirkskrankenhaus nach Kufstein geflogen. Er hatte sich eine große Platzwunde an der Stirn zugezogen. Seine beiden Begleiter blieben unverletzt. Sie wurden ebenfalls mit einem Hubschrauber gerettet.

stol

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