Donnerstag, 22. März 2018

Kampfjets durchbrechen Schallmauer: Panik in Norditalien

Zwei Kampfjets der italienischen Luftwaffe haben am Donnerstag beim Durchbruch der Schallmauer für alarmierte Anrainer in der Lombardei und im Aostatal gesorgt. Zwei laute Knalle versetzten Teile der Bevölkerung vor allem im Raum nördlichen von Mailand in Panik, Menschen liefen auf die Straße. Auch zahlreiche Anrufe besorgter Bürger wurden von den Sicherheitskräften registriert.

Zwei Kampfjets der italienischen Luftwaffe haben am Donnerstag beim Durchbruch der Schallmauer für alarmierte Anrainer in der Lombardei und im Aostatal gesorgt. (Symbolbild)
Zwei Kampfjets der italienischen Luftwaffe haben am Donnerstag beim Durchbruch der Schallmauer für alarmierte Anrainer in der Lombardei und im Aostatal gesorgt. (Symbolbild) - Foto: © shutterstock

Die Luftwaffe teilte mit, dass die zwei Kampfjets aufsteigen mussten, um die Identität eines Flugzeuges festzustellen, das ohne Genehmigung der Luftfahrtbehörden in Italiens Luftraum eingedrungen war. Die Kampfjets stellten infolge fest, dass es sich um eine französische Boeing 777 der Airline Air France-KLM handelte, die den Kontakt zum Tower verloren hatte. Das Flugzeug war von der Reunion-Insel in Richtung Paris unterwegs.

Die F-2000 Eurofighter wurden zum Durchbruch der Schallmauer autorisiert, um so schnell wie möglich das Flugzeug kontrollieren zu können, teilte die Luftwaffe mit. Die Wetterbedingungen sollen den Lärm dabei noch zusätzlich erhöht haben. Nachdem die Identität des Flugzeuges festgestellt wurde, kehrten die beiden Eurofighter-Kampfjets zu ihrem Stützpunkt in Treviso zurück.

apa

stol