Freitag, 22. Juni 2018

Kilometerhohe Aschesäule über Vulkan im Süden Japans

Nach mehreren Wochen der Ruhe ist der Vulkan Shinmoe im Süden Japans wieder ausgebrochen. Eine 2,6 Kilometer hohe Aschesäule stieg am Freitagmorgen (Ortszeit) von dem Berg auf der Insel Kyushu auf, wie die japanische Wetterbehörde mitteilte.

Der Vulkan Shinmoe im Süden Japans ist nach mehreren Wochen der Ruhe wieder ausgebrochen.
Der Vulkan Shinmoe im Süden Japans ist nach mehreren Wochen der Ruhe wieder ausgebrochen.

Sie warnte zugleich vor Gesteinsbrocken und einem Strom aus Asche, Gas und Lava in der Umgebung des gut 1400 Meter hohen Shinmoe. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht. Die Behörden beließen den Alarm auf der dritthöchsten von fünf Warnstufen.

Geologisch aktivste Zone der Erde

Der Vulkan war Anfang März erstmals seit sieben Jahren heftig explodiert und kommt seitdem nicht nur Ruhe. Das Inselreich Japan liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde, in der es immer wieder zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt. Allein Japan zählt rund 110 aktive Vulkane. Etwa 50 davon werden rund um die Uhr überwacht, darunter auch der Shinmoe.

apa/dpa

stol