Montag, 02. November 2020

Klausen: Kohlenmonoxidaustritt in Wohnung – eine Person im Krankenhaus

In der Nacht auf Montag gegen 00.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte aufgrund eines Kohlenmonoxidaustritts zu einer Wohnung in Klausen gerufen. Eine Person wurde ins Krankenhaus gebracht.

Vorbeugende Maßnahmen sind entscheidend.
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Vorbeugende Maßnahmen sind entscheidend. - Foto: © LFV Südtirol
Es wurden Messungen durchgeführt und alle Räume wurden umgehend belüftet. 2 Personen befanden sich in der Wohnung, eine der beiden wurde mit Verdacht auf eine Kohlenmonoxidvergiftung in das Krankenhaus von Brixen gebracht. Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr von Klausen, das Weiße Kreuz Klausen und der Notarzt von Brixen.


„Atmet der Mensch eine erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration ein, bindet sich das CO direkt an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und blockiert damit die Aufnahme von Sauerstoff im Blut“, so der Landesfeuerwehrverband Südtirol. Infolgedessen komme es schnell zu einem Sauerstoffmangel und den damit verbundenen Gesundheitsgefährdungen. Erste Anzeichen seien Kopfschmerzen, Unwohlsein und Müdigkeit. Deshalb seien alle vorbeugenden Maßnahmen zur Verhinderung der Entstehung von Kohlenmonoxid, also fachgerechte Anlagen, regelmäßige Kontrollen und Wartungen für die Sicherheit entscheidend.

stol