Donnerstag, 27. Juni 2019

Knacken wir heute die 40,1 Grad?

Wie berichtet purzelten schon am Mittwoch die ersten Hitzerekorde in Südtirol, und das obwohl die extreme Hitzewelle ihren Höhepunkt noch gar nicht erreicht hatte. Der Donnerstag könnte in Hinblick auf Temperaturrekorde in Südtirol ein historischer Tag werden, sagt Landesmeteorologe Dieter Peterlin im Interview mit STOL. Die 40 Grad könnten im Süden mit Föhnunterstützung geknackt werden, so der Experte am Donnerstag.

Der Allzeit-Hitze-Rekord liegt bei 41,1 Grad. Der Juni-Rekord bei 39,2 Grad.
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Der Allzeit-Hitze-Rekord liegt bei 41,1 Grad. Der Juni-Rekord bei 39,2 Grad. - Foto: © shutterstock

Der Donnerstag wird nämlich noch heißer und die Hitzewelle erreicht ihren Höhepunkt. Laut Dieter Peterlin könnte der 16 Jahre alte Allzeit-Hitzerekord geknackt werden. Dieser liegt aktuell bei 40,1 Grad, gemessen am 11. August 2003 in Tramin. Die Chancen dafür stehen laut dem Experten 50 zu 50.

Der Juni-Rekord liegt bei 39,2 Grad vom 28. Juni 2005, gemessen in Meran. Mal sehen, ob er am Donnerstag eingestellt wird. Nicht nur Peterlin ist gespannt.

Junirekorde geknackt

Diese Hitzewelle im Juni ist ein extremes Ereignis. Schon am Mittwoch wurden in einigen Gemeinden die Junirekorde geknackt. In St. Valentin auf der Haide auf 1500 Meter erreichten die Temperaturen am Mittwoch etwa unglaubliche 30.3 Grad, am Brenner (1370 Meter) 31 Grad. Dies sind die jeweils höchsten Werte seit Messbeginn im Jahre 1958.

Neue Junirekorde gab es auch in Bruneck mit 35.5 Grad, Toblach mit 32.8 Grad, Ridnaun mit 32.1 Grad, Vernagt mit 29.5 Grad und Pfelders mit 28.8 Grad.

Die Temperaturen des Landes finden Sie auf der STOL-Wetter-Seite. 

Hitzealarm in Bozen

Das römische Gesundheitsministerium hat, wie berichtet, für Bozen für Donnerstag die höchste Hitzestufe „Rot“ ausgerufen. Außer für Bozen gilt diese Hitzewarnung der höchsten Alarmstufe „Rot“ für weitere fünf weitere Städte in Italien und zwar für Brescia, Florenz, Perugia, Rom und Rieti. 

Für wen diese Hitze gefährlich ist und worauf man unbedingt achten sollte, erklärt Dr. Lydia Rauch im STOL-Interview. 

stol

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