Donnerstag, 03. August 2017

Krankenpflegerin verabreicht Neugeborenem Morphium

In Verona ist am Donnerstag eine Krankenpflegerin wegen des Verdachts festgenommen worden, einem Frühchen Morphium verabreicht zu haben.

Nach Bekanntwerden des Vorfalls alarmierte die Leitung des Krankenhauses die Staatsanwaltschaft von Verona.
Nach Bekanntwerden des Vorfalls alarmierte die Leitung des Krankenhauses die Staatsanwaltschaft von Verona. - Foto: © shutterstock

Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet, ereignete sich der Fall in der Nacht vom 19. auf den 20. März in einem Veroneser Krankenhaus, in dem sich das Baby auf der Intensivstation für Kleinkinder befand.

Die Krankenschwester soll laut einem Bericht von repubblica.it Kolleginnen anvertraut haben, dass sie Babys öfters Morphin verabreicht habe, um sie ruhigzustellen, in der Annahme, dass dies keine Gefahren für das Kind mit sich bringe.

Die verabreichte Überdosis hatte bei dem Frühchen aber einen Atemstillstand ausgelöst. Daraufhin soll die Krankenpflegerin Gegenmaßnahmen angeordnet haben – das Neugeborene konnte gerettet werden.

Nach Bekanntwerden des Vorfalls alarmierte die Leitung des Krankenhauses die Staatsanwaltschaft, am Donnerstag wurde die Krankenpflegerin festgenommen.

stol

stol