Samstag, 06. Oktober 2018

Kuschelige Nacht im Zelt endet mit Schlag ins Gesicht

Um sicherzugehen, dass es sich nicht um Übeltäter oder illegale Einwanderer handelte, kontrollierten die Carabinieri von Mölten kürzlich ein in einem Wäldchen aufgestelltes Zelt. Den beiden „Bewohnern“, einem Kalterer und einer Boznerin, schien das hingegen weniger recht zu sein.

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Foto: © shutterstock

Der 35-jährige aus Kaltern und die 33-jährige Boznerin hatten das Zelt nahe einem Wäldchen in Verschneid bei Mölten (1076 M.ü.d.M.) aufgestellt. Dort hofften die beiden Medienberichten zufolge vermutlich, ungestört zu bleiben, immerhin zählt Verschneid nur rund 200 Einwohner.

Sie hatten jedoch nicht mit den Carabinieri gerechnet, die gegen 20 Uhr zur Kontrolle antraten, um sicherzugehen, dass sich keine Übeltäter oder illegale Einwanderer in dem Zelt befanden.

Das unerwartete Auftauchen der Ordnungshüter kam bei den beiden „Campern“ gar nicht gut an: Zunächst weigerten sie sich, ihre Dokumente vorzuweisen. Doch damit nicht genug: In einem Wutanfall griff der Kalterer den Kommandanten der Möltner Carabinieri an und schlug ihm ins Gesicht.

Der Kommandant musste sich im Krankenhaus von Bozen verarzten lassen. So kassierten die beiden neben einer Anzeige wegen der Verweigerung der Ausweise auch eine Anzeige wegen Widerstand gegen Amtsträger.

stol

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