Donnerstag, 03. November 2016

Land zahlt Ex-Generaldirektor Fabi 150.000 Euro

Nach fast eineinhalb Jahren der Schlichtungsversuche und des Tauziehens zwischen Andreas Fabi, Ex-Generaldirektor des Sanitätsbetriebs, und dem Land hat das Arbeitsgericht nun einen Schlussstrich unter die Causa gezogen.

Andreas Fabi - Foto: DLife
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Andreas Fabi - Foto: DLife

Zur Erinnerung: Im November 2014 waren Gesundheitslandesrätin Martha Stocker und der damalige Sabes-Generaldirektor übereingekommen, dass er, Fabi, seinen Rücktritt anbietet. Die Chemie zwischen Stocker und Fabi stimmte nicht. Der Weg sollte für einen Nachfolger freigemacht werden.

Dieser betrat später in der Person von Thomas Schael die Bühne. Fabi sollte also den Schritt zurück in die zweite Reihe machen und Schael einarbeiten. Zudem sollte er die Verwaltungsreform des Sanitätsbetriebes begleiten und als Vertragsverhandler mit den Gewerkschaften eingesetzt werden. Dafür sollte wieder im Sanitätsbetrieb eingestellt werden. Und zwar bis Ende 2016 – denn dann ist Fabi pensionsberechtigt.

Doch diesen Deal wollte in der Landesverwaltung niemand unterzeichnen. Seit Mitte Juni 2015 befand sich Fabi im Wartestand ohne Einkommen und ohne Pensionseinzahlungen. Und seitdem wütete auch der Streit zwischen dem Ex-General und dem Land.

Fabi bekommt rund 160.000 Euro

Dieser fand am Donnerstag vor dem Landesgericht ein Ende. Fabi und das Land konnten sich einigen. Andreas Fabi erhält 150.000 Euro plus die Rückvergütung der Spesen – also rund 160.000 Euro netto. Das Land soll den Betrag innerhalb Jahresende zahlen.

Die Summe ist bescheiden angesichts der entgangenen Einkünfte des Ex-Generaldirektors. Laut Vereinbarung vom Herbst 2014 stünden Fabi rund 270.000 Euro brutto zu – plus eineinhalb Jahre Pension.

stol

stol