Freitag, 03. März 2017

Lawine im Aostatal: Bozner mit Knochenbrüchen im Spital

Eine Lawine hat in der Val Veny bei Courmayeur eine größere Gruppe von Skifahrern getroffen und mindestens drei Menschen getötet. Ein Südtiroler entkam der Todeslawine.

Bei dem Lawinenunglück in Aosta ist auch ein Südtiroler verletzt worden. - Archivbild
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Bei dem Lawinenunglück in Aosta ist auch ein Südtiroler verletzt worden. - Archivbild - Foto: © shutterstock

Die Todesopfer stammen aus Italien, Belgien und Deutschland. Ein Schneebrett war nahe dem beliebten Wintersportort Courmayeur im Aostatal südlich des Montblancs abgegangen (STOL hat berichtet).

Fünf Menschen wurden verletzt, wie ein Sprecher der Bergrettung der dpa sagte. Ein Mensch befindet sich in kritischem Zustand. Laut Ansa soll es sich ebenfalls um einen deutschen Staatsangehörigen handeln. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es aber zunächst nicht.

Abseits der Piste unterwegs

18 Skifahrer waren wohl abseits der Piste unterwegs, als sich das Schneebrett löste. Darunter sollen viele Ausländer sein. „Es glich einem Kampfplatz, Menschen, die brüllten, die schrien, alle in unterschiedlichen Sprachen“, sagte der Retter Daniele Ollier.

Laut Medien waren die Sportler bei Neuschnee wohl abseits der Piste in Plan de la Gabba unterwegs. Vermutlich konnten sich einige mit Lawinenairbags retten. An dem Tag galt Lawinenwarnstufe 3 von 5.

Südtiroler entkommt Lawine

Auch ein Südtiroler entkam der Lawine. Wie das Tagblatt „Dolomiten“ in seiner Freitag-Ausgabe berichtet, überlebt ein 69-Jähriger aus Bozen das Unglück. Er wurde mit Knochenbrüchen ins Krankenhaus gebracht.

dpa/D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol