Donnerstag, 22. Februar 2018

Lawinen: Frischen Triebschnee meiden

Im ganzen Land herrscht mäßige Lawinengefahr der Stufe 2. Frischer Treibschnee ist dennoch in allen Expositionen ein Problem, besonders in den Gebieten mit Neuschnee.

Neben der Verschüttungsgefahr herrscht auch Mitreiß- und Absturzgefahr.
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Neben der Verschüttungsgefahr herrscht auch Mitreiß- und Absturzgefahr. - Foto: © shutterstock

Der frische Treibschnee liegt auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche, erklären die Experten vom Lawinenwarndienst. Lawinen sind daher schon durch die Belastung eines Einzelnen auszulösen. Die Gefahrenstellen liegen vor allem in Kammnähe, Rinnen und Mulden.

Mitreiß- und Absturzgefahr 

Aber nicht nur Verschüttungsgefahr herrscht in Südtirols Bergen – auch die Mitreiß- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

In den letzten Tagen hat sich die Schneedecke kaum verändert, da die Temperaturen wieder deutlich gesunken sind. Gebietsweise ist sie oberflächennah nur mäßig verfestigt, dies vor allem in Schattenhängen und im Hochgebirge. Man findet hier zum Teil ausgeprägte Schwachschichten aus Oberflächenreif oder kantigen Kristallen, wo es zu einer Lawinenauslösung kommen kann.

In steilen Schattenhängen ist auch eine Lawinenauslösung im Altschnee durch einen einzelnen Wintersportler denkbar, dies speziell im wenig befahrenen Gelände. Abseits der Pisten braucht es Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr.

stol

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