Dienstag, 12. April 2022

Lawinen im Fokus: Von der Schneeflocke bis zum Schutz des Territoriums

Das Thema Lawinen in all seinen Facetten hat das Landesamt für Meteorologie und Lawinenwarnung mit dem Landeswarnzentrum mit Studenten der Universität Trient bei einer Exkursion in Pfelders vertieft.

Interessierte Studierende und Lehrende: Die Gruppe der Universität Trient mit den Mitarbeitenden des Amtes für Meteorologie und Lawinenwarnung und des Landeswarnzentrums. - Foto: © LPA/Amt für Meteorologie und Lawinenwarnung

Von der Schneeflocke über den Schneedeckenaufbau bis zu Schutzmaßnahmen wurde das Thema Lawinen im Skigebiet Pfelders im Passeiertal auf 2020 Metern Meereshöhe in Augenschein genommen:

Organisiert vom Landesamt für Meteorologie und Lawinenwarnung in der Agentur für Bevölkerungsschutz und mit Beteiligung zweier Mitarbeiter des Landeswarnzentrums nahmen acht Studentinnen und Studenten der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik an der Universität Trient mit Professor Giorgio Rosatti teil.

Mit dabei waren als Vertreter der Lawinenkommission der Gemeinde Moos in Passeier auch der Vorsitzende Alex Pixner und der Schriftführer Thomas Gufler: Sie berichteten über das Gefahrenmanagement im Gemeindegebiet und im Skigebiet.

Besichtigung des automatischen Schneemessfelds Grünboden

Sarah Graf gab mit einer Schneedeckenuntersuchung Einblick in die Schnee- und Lawinenkunde, Diego Mantovani und Christoph Oberschmied stellten die baulichen und die planerischen Maßnahmen wie Schutzbauten, Lawinenkataster und Gefahrenzonenplan vor.

Die Exkursionsteilnehmenden besichtigten zudem das automatische Schneemessfeld Grünboden. „Mit dieser Exkursion, bei der die Studierenden großes Interesse und Mitwirken gezeigt haben“, erklärt die Direktorin des Amtes für Meteorologie und Lawinenwarnung Michela Munari, „wurde die Basis für einen interessanten fachlichen Austausch mit der Universität Trient gelegt.“

lpa

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