Montag, 29. Februar 2016

Lawinengefahr sinkt wieder - Immer noch erheblich

Am letzten Wochenende dieses Winters stieg die Lawinengefahr in Südtirol auf die Stufe 4 - groß. Am Montag dann sank die Gefahr wieder, blieb jedoch weiterhin erheblich.

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Foto: © shutterstock

Wie der Lawinenwarndienst am Montag erklärt, sei die Situation vor allem an der Grenze zum Trentino und Belluno heikel. "Dort ist einiges an Neuschnee gefallen und der Wind hat störungsanfälligen Triebschnee gebildet. Schon durch geringe Zusatzbelastung kann der frische Triebschnee ausgelöst werden. Im Tagesverlauf muss man speziell an sonnigem, felsigem Gelände mit Selbstauslösungen von Lawinen rechnen."

In den nördlichen Landesteilen sei zwar weniger Schnee gefallen, aber auch dort habe sich störungsanfälliger Triebschnee an Geländekanten gebildet. "Die Gefahrenstellen nehmen allgemein mit der Höhe zu, im Norden sind sie aufgrund der Bewölkung schwer erkennbar."

stol

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