Montag, 13. November 2017

Lehre neu ankurbeln

Die duale Ausbildung ist ein Erfolgsmodell, um das Südtirol vor allem im übrigen Staatsgebiet beneidet wird. Aber es schwächelt. Die Lehrlingszahlen sind rückläufig, zuletzt zumindest stagnierend. Das berichten die "Dolomiten" in ihrer druckfrischen Montagausgabe.

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Foto: © shutterstock

Weil der bis Juni 2018 angelegte Lehrlingspakt sein Ziel, die Lehrlingszahlen um 5 Prozent zu steigern, wohl nicht erreichen wird, will Bildungslandesrat Philipp Achammer schon jetzt eine neue Offensive starten.

3500 Lehrverträge wurden heuer in Südtirol abgeschlossen. Das sind in etwa so viele wie im Vorjahr, aber doch gut 1000 weniger als vor 10 Jahren.

Das liege zum einen an der Krise der Wirtschaft, die sich nun langsam wieder erhole, erklärt die zuständige Amtsdirektorin Cäcilia Baumgartner.

Zum anderen erhalte die Lehre sozusagen „hausinterne“ Konkurrenz: „Wir bemerken eine Verschiebung in Richtung Vollzeitausbildung, also Berufsfachschulen.“

Als erste Maßnahme, um die Lehre neu anzukurbeln, nennt der Landesrat einen Lehrlingspakt, der direkt mit den einzelnen Betrieben geschlossen werden soll. 

Ein zweiter Punkt sei die Matura über die Lehre. 

"D"/wib

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol