Im Geschäftsjahr 2013 konnte die SASA AG einen Reingewinn von mehr als 138.000 Euro erzielen.42 neue Busse für die SASAIm Vergleich zum Vorjahr investierte die SASA AG rund 4,5 Millionen Euro mehr: Das Geld floss vor allem in 42 neue Busse der Flotte.Die Busse, so unterstrich Präsident Stefano Pagani auf der Pressekonferenz am Dienstag, waren lange überfällig.Vor dem Kauf der neuen Busse lag demnach das Durchschnittsalter der Busse bei zwölf Jahren, womit Südtirol im europaweiten Durchschnitt weit im hinteren Feld lag.Neues Durchschnittsalter der Busse: 7,5 JahreSeit 1. Januar 2014 liegt das Durchschnittalter der SASA-Busse durch den Neukauf bei 7,5 Jahren. Damit liegt Südtirol europaweit zwar noch hinter Deutschland (mit einem Durchschnittalter von 6,3 Jahren) und Österreich (6,5 Jahre), aber weit vor Italien (11,8 Jahre), Portugal (12 Jahre) und Polen (17 Jahre).Sämtliche Busse im Einsatz sind mit einer Behindertenrampe und einem Niederflurzugang ausgestattet, fast alle mit akustischer Linienansage und immerhin 60 Prozent mit einer Überwachungsanlage.Die 159 Busse werden durch Diesel (51,6 Prozent), Erdgas (45,3 Prozent) und Wasserstoff (3,1 Prozent) angetrieben. "Dies katapultiert uns im Italien- und europaweiten Durchschnitt weit nach vorne, was Emissionen betrifft", so Pagani.Kundenzufriedenheit: Note 7,8Einer Umfrage des Landesinstitutes für Statistik ASTAT aus dem Jahr 2013 zufolge erreichten die Busdienste der SASA AG eine Gesamtnote von 7,8.Mehr als 80 Prozent waren demnach zufrieden mit der Frequenz der Fahrten, der Geschwindigkeit und dem Fahrplan und -komfort.Über 70 Prozent erreichten die Faktoren "Verfügbarkeit eines Sitzplatzes", "Fahrpreis" und "Bequemlichkeit der Haltestellen".Nur ein Punkt wurde demnach negativ bewertet: "Die Anzahl der Kontrollen in den Bussen wurde von den Fahrgästen als nicht ausreichend empfunden", erklärte die neue Generaldirektorin Petra Piffer.Allerdings liege dieser Punkt in der Bewertungsskala in Sachen "Wichtigkeit" an letzter Stelle für die Fahrgäste.70 Prozent des Fahrpersonals gab an, mit dem Arbeitsplatz zufrieden zu sein.Neuerungen 2013: App und TEQ2013 wurde eine App für Android-Smartphones für die Gemeinden Bozen, Meran und Leifers herausgegeben, welche es ermöglicht, die Fahrzeiten der SASA-Busse abzufragen.Durch die Installation des sogenannten TEQ Systems ist es dem Unternehmen zudem möglich, Busdefekte in Echtzeit festzustellen, den Standort der Busse genau zu bestimmen und die Wartezeiten an die Haltestellen zu übermitteln.Das TEQ-System ist für die Gemeinde Meran ebenfalls für die Fahrgäste per App abrufbar.Leifers: Neue Expresslinien ab JuniFür die Fahrgäste, die zwischen dem Bozner Bahnhof und Leifers pendeln, wird ab Juni eine Expresslinie zur Verfügung stehen, die eine direktere Linie befahren wird.Zudem werden die Busse mit den Nummern 2 und 4 wegfallen und durch die Nummern 110, 111 und 112 ersetzt.stol