Freitag, 08. September 2017

Malaria: Auch „Tatort“ Bibione im Visier

Die Autopsie hat bestätigt: Die kleine Sofia Zago ist an einer Enzephalopathie – einer Komplikation infolge der Malariaerkrankung – gestorben. Der Leichnam der 4-Jährigen wurde am Donnerstag zur Bestattung freigegeben.

Paolo Bordon, Generaldirektor des Trienter Sanitätsbetriebes und Annunziata Di Palma, Primarin der Pädiatrie im Santa Chiara. Foto: Agenzia Dino Panato
Badge Local
Paolo Bordon, Generaldirektor des Trienter Sanitätsbetriebes und Annunziata Di Palma, Primarin der Pädiatrie im Santa Chiara. Foto: Agenzia Dino Panato

Wie Paolo Bordon, Generaldirektor des Sanitätsbetriebes, bei einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag in Trient erklärte, hätten sich die Gesundheitsinspektoren am Vormittag im Krankenhaus von Portogruaro über die Einlieferung und Behandlung von Sofia genau ins Bild setzen lassen.

Laut bisheriger Erhebungen dürfte auszuschließen sein, dass sich das Kind die Malariainfektion dort zugezogen hat: Im Spital von Portogruaro gab es – im Zeitraum vor, während und nach Sofias Behandlung – keine Fälle von Malaria.

Indes gehen die Trienter Ermittler um Staatsanwalt Marco Gallina – neben den Erhebungen rund um die Einlieferung Sofias im Trienter Spital – auch anderen Spuren nach. Nach derzeitigem Ermittlungsstand könnte Sofia möglicherweise bei ihrem Meeraufenthalt in Bibione infiziert worden sein. 

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol