Montag, 23. März 2015

Mann erstochen: Bozner Bluttat bleibt voller Rätsel

Am Dienstagvormittag findet am Bozner Landesgericht der Haftprüfungstermin für Ester Quici statt.

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Die 34-Jährige wird verdächtigt, am Samstagabend in Bozen ihren Lebensgefährten Alessandro Heuschreck mit etlichen Messerstichen getötet zu haben.

Laut Rechtsanwalt Enrico Lofoco ist die Frau bereit, den Ermittlern Rede und Antwort zu stehen. Sie beteuert, dass Heuschreck sich selbst tödlich verletzt habe.Schon vor einem Jahr soll er sich selbst Verletzungen zugefügt haben, auch damals mit einem Messer.

Sorgt sich um ihre Kinder

Quici sitzt im Gefängnis in Trient ein. Ihre größte Sorge gilt derzeit ihren drei Kindern. Lofoco will für seine Mandantin den Hausarrest beantragen.

Was am Samstagabend wirklich passiert ist, soll die Autopsie am Leichnam von Heuschreck klären, die innerhalb dieser Woche durchgeführt wird.

Die Position und Beschaffenheit der Stichwunden dürfte ausschlaggebend sein, abzuklären, ob es sich um Mord oder um Selbstmord handelt. 

rc

stol