Dienstag, 14. Februar 2017

Marokkaner wollten sich in Rom in die Luft sprengen

Ein Marokkaner – ein ehemaliger Meister im Thai-Boxen in der Schweiz – ist von einem Gericht in Mailand wegen Terrorismus zu sechs Jahren Haft verurteilt worden.

Das Paar plante angeblich, sich in Rom in die Luft zu sprengen.
Das Paar plante angeblich, sich in Rom in die Luft zu sprengen. - Foto: © LaPresse

Über seine marokkanische Ehefrau wurde eine fünfjährige Haftstrafe verhängt. Die beiden wollten mit ihren Kindern nach Syrien reisen, um sich dem IS anzuschließen.

Ihr Ziel sei es gewesen, nach einer Trainingszeit nach Italien zurückzukehren und sich in einem symbolträchtigen Ort in Rom, im Vatikan oder vor der israelischen Botschaft in die Luft zu sprengen. Den beiden wurde die Obsorge für ihre beiden minderjährigen Kinder entzogen.

Weiteren zwei Marokkanern, die so wie das Ehepaar beschuldigt werden, einer in der Lombardei verankerten IS-Zelle anzugehören, wurden wegen internationalem Terrorismus zu sechs Jahren bzw. drei Jahren und vier Monaten verurteilt.

apa

stol