Häppchenweise heißt, weniger als man bestellt hat und dann rund 20 Tage lang wieder überhaupt nichts“, erklärt der <b>Meraner Apotheker Luca Collareta</b> die Situation.<BR /><BR />Derzeit fehlten Breitband-Antibiotika mit dem Wirkstoff Cephalosporin. Augmentin wird quäntchenweise geliefert, Augmentin-Sirupe für Kinder kommen gar nicht. Vom Schmerzmittel Brufen fehlen alle Dosierungen, es fehlt der Schleimlöser Fluimicil, Clenil zum Inhalieren, die Vitamin D-Tropfen Bibase, Gaviscon gegen Sodbrennen und Reflux. „Einen Medikamentenmangel verzeichnen wir jetzt seit Monaten, aber derzeit fehlen viele sehr gebräuchliche Medikamente wie nie zuvor“, sagt Apotheker Collareta. <BR /><BR />Es mangele nicht nur an den Wirkstoffen, die vielfach in Indien und China produziert werden, sondern auch an Verpackungsmaterialien für die Medikamente.<BR /><BR />„Eine unmittelbare Verbesserung der Situation und der Lieferprobleme sehe ich derzeit leider nicht“, sagt der Meraner Apotheker.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/medikamentennotstand-wie-noch-nie-die-patienten-und-auch-wir-leiden" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">„So ein Medikamentennotstand, der über so lange Zeit andauert und wo es zeitgleich an so vielen Medikamenten mangelt, ist mir in meinen 27 Jahren als Apotheker noch nie untergekommen. Wir befinden uns in einem Ausnahmezustand“, betonte Luca Collareta bereits Ende Oktober.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/engpaesse-bei-medikamenten-italien-setzt-expertenteam-ein" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Der italienische Gesundheitsminister Orazio Schillaci hat ein Expertenteam eingesetzt, um den Gründen der Knappheit mehrerer Arzneimittel in den italienischen Apotheken nachzugehen.</a>