Dienstag, 03. Juli 2018

Mehrere „eingeschmuggelte“ Fahrzeuge beschlagnahmt

Die Beamten der Finanzpolizei haben in den vergangenen Tagen mehrere Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen beschlagnahmt, deren Lenker bereits seit Längerem in Italien lebten und arbeiteten.

Foto: Finanzpolizei Bozen
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Foto: Finanzpolizei Bozen

Immer wieder kommt es vor, dass Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen - vorwiegend Moldawien, Mazedonien, Serbien und auch Schweiz - von Personen gefahren werden, die schon seit Längerem in Italien leben und arbeiten.

Auf diese Weise hoffen die Personen, sich die italienische Autosteuer und die Versicherung zu sparen, die in anderen Ländern wesentlich günstiger sind. Außerdem entgehen sie bei einem Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung einer Strafe.

Die Finanzer beschlagnahmten 2 Fahrzeuge mit serbischem Kennzeichen: Eines gehörte einem Serben, das zweite einem Kroaten, beide sind jedoch schon seit langem in Italien wohnhaft. Im Pustertal kontrollierten sie zudem ein Fahrzeug mit Schweizer Kennzeichen, das von einem in Italien wohnhaften Türken gelenkt wurde.

Die Strafen für die illegale Einfuhr von Fahrzeugen ist doppelt bis 10 Mal so hoch ist wie der hinterzogene Betrag. Bei einer Hinterziehung ab einer Höhe von 3999 Euro reicht die Strafe von 5000 bis 50.000 Euro, berichten die Finanzbeamten. Neben der Verwaltungsstrafe wird zudem auch das Fahrzeug beschlagnahmt. Dieses wird anschließend veräußert und es kann vorkommen, dass man sein eigenes Auto zurückersteigern muss.

Eine Person wird dann als langfristig in Italien wohnhaft gesehen, wenn sie zum Zeitpunkt der Kontrolle bereits seit 12 Monaten durchgehend im Land wohnt und einer regelmäßigen Arbeit nachgeht.

stol

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