Montag, 10. August 2015

Mehrere Einsätze für Bergrettungsdienst Gröden und Aiut Alpin

Am Montag musste der Bergrettungsdienst Gröden gleich zu mehreren Einsätzen ausrücken. Dabei wurde auch mehrmals der Rettungshubschrauber des Aiut Alpin Dolomites benötigt.

Der Rettungshubschrauber des Aiut Alpin musste am Montag mehrfach ausrücken.
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Der Rettungshubschrauber des Aiut Alpin musste am Montag mehrfach ausrücken.

Zu einem besonderen Rettungseinsatz kam es kurz nach Mittag. Zwei Südtiroler Alpinisten waren bei den Cirspitzen in der Zone „Piza Cuecena“ auf einer Klettertour unterwegs. Laut ersten Informationen sind die Kletterer aber von der richtigen Route abgekommen und zudem sollen sich auch die Seile verfangen haben.

Sie kamen nicht mehr vom Fleck und verständigten die Landesnotrufzentrale. Weil die Kletterer unverletzt waren, wurde der Einsatz eines Rettungshubschraubers anfangs nicht in Anbetracht gezogen. Stattdessen wurden einige Männer des Bergrettungsdienstes Gröden zu Fuß zur Unfallstelle geschickt. Letztendlich erwies sich der Einsatz aber als komplizierter als erwartet, weil sich die Kletterer in sehr gefährlichem Gelände befanden. Daher wurde der Hubschrauber des Aiut Alpin Dolomites angefordert. Die zwei Personen konnten dann mittels Seilwinde unverletzt geborgen und in Sicherheit gebracht werden.

Bei den weiteren Einsätzen wurde am Pößnecker Klettersteig eine Person gerettet, die sich nicht wohlfühlte, sowie bei der Langkofelhütte, wo sich ein Wanderer an einem Fuß verletzt hatte.

„In den letzten Wochen waren wir fast täglich im Einsatz“, erklärt Bergretter Robert Vinatzer, der die Rettungseinsätze in Gröden koordiniert.

pas/STOL

stol