Dienstag, 29. September 2015

Meraner wird für „künstliche Intelligenz“ ausgezeichnet

Der „Marco Somalvico”-Preis wird in Italien für junge Forscher ausgeschrieben, die einen signifikanten Beitrag zur Entwicklung der künstlichen Intelligenz erbracht haben. Nun wurde er an Marco Montali, einen 34-jährigen Forscher der Fakultät für Informatik, übergeben.

Marco Montali wurde für „künstliche Intelligenz“ ausgezeichnet.
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Marco Montali wurde für „künstliche Intelligenz“ ausgezeichnet.

Der „Marco Somalvico“-Preis wird alle zwei Jahre von der italienischen Vereinigung für künstliche Intelligenz vergeben, in Erinnerung an den gleichnamigen italienischen Wissenschaftler.

Montali – so liest man in der Begründung der Jury – hat einen grundlegenden Beitrag zur Forschung im Bereich der künstlichen Intelligenz vor allem im Bereich der Wissensdarstellung, des automatischen Denkens und der Computerlogik geleistet. Seine Eigenständigkeit, seine große internationale Sichtbarkeit und sein Netzwerk seien ein Beweis dafür, wie aktiv er in Forschungsnetzwerke eingebunden sei, was nicht zuletzt auch die Häufigkeit der Zitierungen seiner Arbeiten zeigt.

Geboren in Verona aber in Meran aufgewachsen, freut sich der 34-jährige Montali über die Prämierung, die dem interdisziplinären Charakter seiner Forschungsarbeit Rechnung trägt: „Ich habe stets versucht, Ideen, Methoden und Techniken der künstlichen Intelligenz in verschiedenen Anwendungsbereichen anzuwenden, vor allem in der Datenverwaltung und in komplexen Organisationsbereichen.“

Ein besonderer Dank ging in Montalis Rede an seine „wissenschaftlichen Väter“, die Professoren Paola Mello (Uni Bologna) und Diego Calvanese (Uni Bozen).

stol

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