Samstag, 23. April 2022

Messe Bozen: Schüler kochen Gerichte aus ihrer Heimatregion

Am Samstagvormittag kochten in der Messe Bozen Schüler aus Kalabrien und Südtirol bei einem Showevent mit gebietstypischen Produkten Gerichte aus der jeweiligen Heimatregion. Das Event wurde infolge eines Abkommens zwischen der Handelskammer Bozen und der Handelskammer Cosenza organisiert.

: Kalabrische und Südtiroler Schüler kochen Gerichte aus ihrer Heimatregion. - Foto: © hk

In Kalabrien werden wie in Südtirol zahlreiche qualitativ hochwertige, für die Region typische Lebensmittelprodukte hergestellt. Besonders bei den Fleischwaren sind Produkte wie zum Beispiel der Südtiroler Speck oder kalabrische Wurstwaren eng mit der Bekanntheit des Gebietes verbunden, heißt es in einer Aussendung der Handelskammer Bozen.

Im Mai 2019 wurde ein Abkommen zwischen der Handelskammer Cosenza und der Handelskammer Bozen unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung der beiden Handelskammern ist es, dass Südtiroler Produkte verstärkt in den kalabrischen Markt eingeführt werden beziehungsweise dort Bekanntheit erreichen, während kalabrische Produkte in Zukunft vermehrt auf den Südtiroler Markt gebracht werden, damit beide Regionen gegenseitig voneinander profitieren können.


Präsident der Handelskammer Bozen Michl Ebner (links) und Klaus Algieri (rechts), Präsident der Handelskammer Cosenza. - Foto: © hk



Im Zuge dieser Vereinbarung wurde heute in der Messe Bozen eine Kochshow veranstaltet. Dabei kochten Schüler des Instituts „Cariati“ aus Cosenza und der Landeshotelfachschule „Kaiserhof“ aus Meran vor Publikum typische Gerichte aus ihrer jeweiligen Heimatregion. Die Anwesenden hatten daraufhin die Möglichkeit, die Qualitätsprodukte aus Kalabrien und Südtirol zu verkosten.

Enge Zusammenarbeit zwischen den Handelskammern

„Neben den bereits bekannten Wurstwaren hat Kalabrien auch weitere sehr interessante Produkte wie zum Beispiel Zitronatzitronen (auch cedri genannt), Feigen, spezielle Bohnensorten oder hochwertige Oliven zu bieten. Nun wollen wir diese in Südtirol bekannt machen. Auch außerhalb des Lebensmittelbereichs findet reger Austausch zur gegenseitigen Unterstützung zwischen den Handelskammern von Cosenza und Bozen statt“, so Handelskammerpräsident Michl Ebner.


Besonders bei den Fleischwaren sind Produkte wie zum Beispiel der Südtiroler Speck oder kalabrische Wurstwaren eng mit der Bekanntheit des Gebietes verbunden. - Foto: © hk



„Die Handelskammern von Bozen und Cosenza arbeiten eng zusammen, um Handelsbeziehungen zwischen Unternehmen aus Kalabrien und Südtirol zu fördern. Im Februar 2020 war dazu eine Südtiroler Delegation in Kalabrien zu Gast, nun erfolgt der Gegenbesuch“, informiert Klaus Algieri, Präsident der Handelskammer Cosenza.

Bereits am Donnerstag ist die Delegation aus Kalabrien in Südtirol eingetroffen. Gestern besichtigte die Gruppe die Firma Microtec in Brixen und den NOI Techpark in Bozen. Am Nachmittag stand ein Besuch der Landesberufsschule für Handwerk und Industrie Bozen auf dem Programm, wobei sich die anwesenden Kalabresen besonders für die berufliche Ausbildung in Südtirol interessierten.

stol

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