Sonntag, 08. März 2020

Metzgerei Pfitscher: Löscharbeiten gehen weiter

Auch am Sonntag sind noch nicht alle Glutnester nach dem Großbrand im Gebäude der Metzgerei Pfitscher in Burgstall gelöscht. 2 Tage nach Ausbruch des Brandes sind noch immer rund 80 Personen vor Ort, um das Gebäude zu enträumen und Glutnester zu löschen.

Auch am Sonntag ist der Einsatz in Burgstall noch nicht beendet.
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Auch am Sonntag ist der Einsatz in Burgstall noch nicht beendet. - Foto: © Diddi Osele/LFV
Wie berichtet, war die erste Großalarmierung am Freitag gegen 13 Uhr an die Wehren des Burggrafenamts gegangen: Das Produktionsgebäude der Metzgerei Pfitscher war in Brand geraten.

Obwohl zeitweise bis zu 300 Wehrleute mit vereinten Kräften versuchten, den Brand so schnell wie möglich zu löschen, ist der Einsatz auch fast 48 Stunden nach Beginn des Feuers noch nicht beendet.

Am Samstag rückten mehrere Greifbagger privater Firmen an, um das mittlerweile ausgebrannte Gebäude zu räumen und Glutnester freizulegen, die wiederum von den Wehrleuten gelöscht wurden.

In der Nacht auf Sonntag wurde eine Brandwache eingesetzt, seit etwa 7 Uhr sind wieder rund 80 Wehrkräfte mehrerer Feuerwehren im Einsatz, um die Arbeit fortzusetzen.

Laut Informationen aus dem Gerätehaus der Feuerwehr Burgstall wird der Einsatz vermutlich auch am Montag fortgesetzt werden müssen, für die Nacht wird wieder eine Brandwache eingesetzt.

Der Zivilschutz des Weißen Kreuzes ist auch wieder vor Ort, um die Einsatzkräfte mit Essen und Trinken zu versorgen, auch die Behörden sind anwesend.

#Infointervento: VVF Postal - 08.03.20 - L'incendio notevole, che é partito intorno a mezzogiorno di venerdì, presso l'...

Posted by Landesfeuerwehrverband Südtirol on Sunday, March 8, 2020


Die Romstraße in Burgstall bleibt voraussichtlich bis Sonntagabend für den Verkehr gesperrt.

Familie Pfitscher unter Schock

Die Unternehmerfamilie Pfitscher selbst stand auch am Samstag noch unter Schock, wie die Sonntagszeitung „Zett“ berichtet.

„Der Schaden liegt sicher im zweistelligen Millionenbereich“, erklärte Juniorchef Lukas Pfitscher.

Neben dem zerstörten Produktionsgebäude seien auch mehrere hunderttausend Hammen Speck verbrannt.

Die Unternehmerfamilie sei jedenfalls motiviert, den Betrieb wieder aufzubauen, „und unsere Kunden so schnell es eben geht wieder zu beliefern.“

liz

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