Samstag, 26. September 2015

Mexiko strebt im Fall der vermissten Studenten weitere DNA-Tests an

Ein Jahr nach der Entführung und mutmaßlichen Tötung von 43 Studenten in Mexiko suchen die Behörden nach weiteren Knochenresten zur Identifizierung der Opfer.

Von den vermissten Studenten in Mexiko fehlt weiter jede Spur.
Von den vermissten Studenten in Mexiko fehlt weiter jede Spur. - Foto: © APA/EPA

Mit Unterstützung von unabhängigen Experten aus Argentinien untersuchten die Ermittler knapp 60.000 Knochenfragmente, um zu sehen, welche von ihnen für einen DNA-Abgleich an der Universität Innsbruck infrage kommen könnten, sagte der Staatsanwalt für Menschenrechte, Eber Omar Betanzos, am Freitag. Nach seinen Angaben sind die meisten der Knochensplitter allerdings stark verkohlt.

Die Gerichtsmediziner der Tiroler Universität hatten die bisher zugeschickten Knochensplitter nur einem der verschleppten Studenten eindeutig zuordnen können.

Die neuen Fragmente stammen nach Angaben des Staatsanwalts von demselben Fundort wie die vorherigen Knochenreste. Sie wurden demnach in Plastiksäcken entdeckt, die unweit einer Müllkippe des Bundesstaats Guerrero in einen Fluss geworfen worden waren.

apa

stol