Mittwoch, 17. April 2019

Mindestens 28 Tote bei Touristenbus-Unglück auf Madeira

Bei einem schweren Busunglück auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira sind am frühen Mittwochabend mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern - 11 Männern und 17 Frauen - soll es sich um deutsche Touristen handeln. Das sagte der zuständige Bürgermeister Filipe Sousa dem portugiesischen Sender RTP3. Ob Österreicher betroffen sind, war vorerst nicht bekannt.

Der Reisebus stürzte von der Straße und auf ein Haus - mit tragischen Folgen.
Der Reisebus stürzte von der Straße und auf ein Haus - mit tragischen Folgen. - Foto: © APA/AFP

Der Fahrer und der Reiseleiter - beide aus Portugal - sollen verletzt überlebt haben. Mehrere weitere Urlauber seien in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Funchal gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur Lusa.

Das Unglück ereignete sich dem örtlichen Zivilschutz zufolge gegen 18.30 Uhr in der östlich von Funchal gelegenen Gemeinde Caniço. Der Fahrer hatte offenbar in einer Kurve die Kontrolle über den Bus verloren, der daraufhin eine Böschung hinunter auf ein Haus stürzte. Zahlreiche Rettungswagen waren im Einsatz. Wie viele Menschen sich in dem Touristenbus befanden, war noch unklar. Lokalen Medien zufolge dürften es über fünfzig Insassen gewesen sein.

apa/dpa/ag.

stol