Donnerstag, 21. Januar 2016

Mordverdacht gegen Studentin – Leiche identifiziert

Im Fall einer unter Mordverdacht stehenden Münchner Studentin ist die Leiche des Opfers identifiziert worden.

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In dem Plastiksack, der auf dem Grundstück der Frau in Haar bei München vergraben war, befanden sich die Überreste des Ex-Freundes der Pädagogik-Studentin. Anhand des Abgleichs des Zahnschemas hätten ihn Rechtsmediziner der Uni München identifiziert, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Zur Todesursache könnten keine Angaben gemacht werden. Dazu seien weitere Untersuchungen nötig.

Von dem jungen Mann soll es Anfang 2010 das letzte Lebenszeichen gegeben haben. Das Paar hatte in Haar mit weiteren Studenten in einer Wohngemeinschaft gelebt. Die Suche der Eltern nach ihrem Sohn war damals erfolglos geblieben. Es hieß, er sei ins Ausland gezogen.

Die Polizei hatte den Plastiksack mit den skelettierten Überresten nach einem Hinweis am Mittwoch bei Grabungsarbeiten gefunden. Die Ermittler waren von Anfang an davon ausgegangen, die sterblichen Überreste des 1980 geborenen Studenten gefunden zu haben.

Die 31-jährige Studentin und ihr neuer Lebensgefährte wurden festgenommen. Der Mann soll den Ermittlungen zufolge an der Tat nicht beteiligt gewesen sein, seiner Freundin jedoch beim Verstecken der Leiche geholfen haben. Die Ermittler werfen ihm Strafvereitelung vor.

dpa

stol