Donnerstag, 05. März 2015

Moro und Lunger feilen am Manaslu-„Comeback“

Tamara Lunger und Simone Moro lässt der Manaslu (8163 Meter) nicht los: Am Mittwoch noch unter extremen Wetterbedingungen ausgeflogen, planen die Extrembergsteiger wenige Stunden später ihr „Comeback“ am achthöchsten Achttausender der Welt.

Simone Moro und Tamara Lunger - Foto: Screenshot/simonemoro.com
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Simone Moro und Tamara Lunger - Foto: Screenshot/simonemoro.com

Schnee und noch mehr Schnee: Als Lunger und Moro am 17. Februar im Basislager eintrafen, lagen dort zweieinhalb Meter Schnee. Nach den vergangenen Tage müssten es nun sechs Meter Schnee sein, schätzt Moro. „Ich habe schon viele Expeditionen unternommen“, schreibt der Extrembergsteiger auf seiner Internetseite. „Doch so etwas habe ich noch nie gesehen.“

 

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Auszug aus Simone Moros Website

Doch aufgeben galt nicht: Tagelang harrten Lunger und Moro im Zelt aus – und gewöhnten sich an die dutzend Lawinen, die am Berg zu Tal rauschten. Am Dienstag allerdings, nachdem die Ausläufer einer Lawine ihr Zelt streiften, entschlossen sie sich, die Expedition am Manaslu abzubrechen. Via Helikopter wurden sie ausgeflogen.

Denken an Frühjahrsexpedition

Simone Moro und Tamara Lunger wollen vorerst im Everest Valley unterkommen. Ihre Gedanken aber hängen weiterhin am Achttausender. „Wir werden uns fit halten“, kündigt Moro in seinem Blog an.

Zwar würde man innerhalb 20. März keinen weiteren Versuch am Manaslu unternehmen, doch vielleicht sei die Expedition im Frühling möglich. Das Zeitfenster, innerhalb welchen Lunger und Moro den Manaslu bezwingen können, umfasst 75 Tage.

stol

stol