Mittwoch, 31. Juli 2019

Mure in Steinmannwald: Schutzbauwerke bewähren sich

Rund 15.000 Kubikmeter Material hat die Mure im Seitnergraben am Dienstagabend zu Tal befördert. Die Aufräumarbeiten der Wildbachverbauung laufen auf Hochtouren.

Die starken Unwetter haben am Dienstag bei Steinmannwald eine Mure mit rund 15.000 Kubikmetern Material ausgelöst. - Foto: DLife
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Die starken Unwetter haben am Dienstag bei Steinmannwald eine Mure mit rund 15.000 Kubikmetern Material ausgelöst. - Foto: DLife

Die starken Unwetter haben wie berichtet bei Steinmannwald eine Mure mit rund 15.000 Kubikmetern Material ausgelöst. Peter Egger, Direktor des Amtes für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd der Agentur für Bevölkerungsschutz, kann glücklicherweise berichten, „dass keine größeren Schäden im Siedlungsbereich zu verzeichnen snd. Denn das Murmaterial hat sich in den zwei Rückhaltebecken oberhalb von Steinmannwald und im Seitnergraben abgelagert“.

Bereits in der Nacht auf Mittwoch waren Claudio Volcan und Vorarbeiter Roland Obertegger von der Wildbachverbauung vor Ort, um die Aufräumarbeiten zu koordinieren. Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr von Leifers und zwei Bagger. In den kommenden Tagen wird auf drei bis vier Bagger aufgestockt.

Das gleich oberhalb von Steinmannwald gelegene Rückhaltebecken wird derzeit unter der Aufsicht von Hansjörg Prugg geräumt. Um das zweite Rückhaltebecken, das sich im oberen Bachabschnitt befindet, räumen zu können, muss erst eine kleine Schneise für den Zufahrtsweg abgeholzt werden. Das abgegangene Murmaterial wird vorübergehend am Beckenrand gelagert, da es für einen Abtransport noch zu nass ist. Innerhalb weniger Wochen sollten die Aufräumarbeiten abgeschlossen sein. Insgesamt belaufen sich die Kosten für diese Sofortmaßnahme auf rund 150.000 Euro.

Agenturdirektor Rudolf Pollinger unterstreicht: „Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, vorbeugend in den Schutz vor Naturgefahren zu investieren.“

lpa/stol

stol