Sonntag, 10. März 2019

Nach Brand im Wiener Donauzentrum wird nach Ursache gesucht

Nach dem Brand im Wiener Donauzentrum, der am Samstag stundenlang die Einsatzkräfte auf Trab gehalten hat, wird Ursachenforschung betrieben.

Bei der Brandbekämpfung standen mehr als 200 Feuerwehrleute im Einsatz. - Foto: APA
Bei der Brandbekämpfung standen mehr als 200 Feuerwehrleute im Einsatz. - Foto: APA

„Das Wiener Landeskriminalamt hat die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache übernommen”, teilte Lukas Schauer, der Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr, Sonntag im Gespräch mit der APA mit. 

Vermutungen blieben unkommentiert

Zuletzt waren in der Einkaufsmeile Umbauarbeiten im Bürotrakt über die Bühne gegangen. Schweißarbeiten könnten das Feuer ausgelöst haben. Schauer wollte diese Vermutung nicht kommentieren: „Ob Bauarbeiten mit dem Brand in Zusammenhang gestanden sind, müssen sich die Brandermittler anschauen.”

Die Feuerwehr, die in der Nacht auf Sonntag noch Kontrollmaßnahmen durchgeführt hatte, hat jedenfalls ihren Einsatz beendet. „Es sind keine Einsatzkräfte mehr vor Ort”, stellte Schauer fest.

Mehr als 200 Feuerwehrleute im Einsatz 

Der Brand war Samstagfrüh im Trakt des Donauzentrums am Eck Wagramer Straße - Siebeckstraße ausgebrochen. Es wurde letztlich Alarmstufe 4 ausgelöst. Bei der Brandbekämpfung standen mehr als 200 Feuerwehrleute im Einsatz.

Gegen Mittag konnten die Flammen unter Kontrolle gebracht werden. Das Donauzentrum wurde mit Ausnahme des Entertainment-Centers Donauplex geschlossen. Um 17.30 Uhr konnte „Brand aus” gegeben werden.

apa

stol